Sterbegeldversicherung
Tarife und Versicherer im Vergleich

Eigentlich könnte man doch davon ausgehen, dass der Vergleich von Sterbegeldversicherungen recht schnell von statten gehen sollte. Von den vielen verschiedenen und manchmal komplizierten Versicherungen ist die Sterbegeldversicherung doch einfach zu verstehen. Der Kunde wählt eine Versicherungssumme, zahlt regelmäßig Geld ein und nach dem Sterbefall erhalten die Angehörigen die Auszahlungssumme für die Bestattung. Nur der reine Vergleich der zu zahlenden Monatsbeiträge reicht für einen Vergleich der Sterbegeldversicherung nicht aus.

Die Geschichte der Sterbegeldversicherung

Seit dem das Sterbegeld aus dem Leistungskatalog der Krankenkassen und der Beihilfe gestrichen wurde, nahm die Nachfrage spürbar zu. Sicher, wer für seine Bestattung vorsorgen möchte, muss ja nur regelmäßig Geld auf ein Sparkonto einzahlen. Aber wer macht das denn? Und die heutigen Sparzinsen regen auch nicht gerade zum Sparen an. Da bestehende Lebensversicherungen oftmals bereits für andere Zwecke abgeschlossen wurden, wird für die Bestattungsvorsorge gezielt die Sterbegeldversicherung ausgewählt.

Wirkungsweise einer Sterbegeldversicherung

Die meisten Menschen, die sich für eine Sterbegeldversicherung interessieren, zählen nicht mehr zu den Jüngsten. Somit sind Verträge ohne Gesundheitsfragen für viele Kunden vorteilhafter. Wenn eine Gesellschaft eine Sterbegeldversicherung ohne Gesundheitsfragen anbietet, muss sich diese gegen absehbare Sterbefälle schützen. Daher gibt es eine Wartezeit, in der die Versicherungssumme nur anteilig ausgezahlt wird. Recht einfach händelt dies die Sterbegeldversicherung des Testsiegers. In den ersten 24 Monaten werden zu je 1/24stel die Todesfallleistung gestaffelt ausgezahlt. Stirbt der Kunde zum Beispiel nach 12 Monaten, wird die Hälfte der vereinbarten Versicherungssumme ausgezahlt. Ab dem 25. Monat gilt dann die volle Leistung. Anders regeln dies Tarife anderer Anbieter. Hier erhalten die Hinterbliebenen in den ersten 3 Jahren nur die eingezahlten Beiträge zurück.

Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein?

Im Durchschnitt wählen Kunden eine Versicherungssumme von 5.000 EUR.
Diese Summe wurde im Vergleich der Sterbegeldversicherungen zugrunde gelegt. Neben der Versicherungssumme schütten die Versicherer im Todesfall noch eine Überschussbeteiligung aus, die aber nicht im vollen Umfang garantiert wird. Heutzutage mögen die Angehörigen mit 5.000 EUR für eine Bestattung auskommen. Aber was mag die gleiche Bestattung in 20, 30 oder 40 Jahren kosten? Die Versicherer bieten hier genügen Auswahl an möglichen Versicherungssummen. Von 1.500 EUR bis zu 25.000 EUR ist alles versicherbar.

Monatsbeitrag mal Laufzeit

Leider kann man bei den angebotenen Sterbegeldversicherungen nicht nur den Monatsbeitrag in den Vergleich einbeziehen. Neben unterschiedlicher Leistungen sollte man auf den Gesamtaufwand achten, der sich aus Jahresbeitrag multipliziert mit der Beitragszahlungsdauer errechnet. In dem Vergleich wurde als Beispiel eine Versicherungssumme von 5.000 EUR und ein Eintrittsalter von 40 Jahren zugrunde gelegt. Die Monatsbeiträge beim Münchener Begräbnisverein e.V. sind auf dem ersten Blick günstiger.
Da aber die Beträge grundsätzlich bis zum 85. Lebensjahr entrichtet werden müssen, sind die Gesamtkosten erheblich höher als bei einer Beitragszahlungsdauer von nur 25 Jahren.

Sterbegeldversicherung richtig vergleichen

Für den Vergleich der Sterbegeldversicherung wurden die wichtigsten Daten von den vier Anbietern zusammengetragen, auf die der interessierte Besucher im Internet auf jeden Fall trifft. Der Vergleich hat nicht den Anspruch umfassend zu sein. Er soll dem Interessenten aber behilflich sein, die für ihn richtige Versicherung nach seinen Bedürfnissen auszuwählen. Beim Testsieger Sterbegeldversicherung kann der Kunde im Vergleich zum teuersten Anbieter für die gleiche Leistung einige tausend Euro sparen.