Sichere Passwörter

Sichere Passwörter

Das Passwort ist eines der grundlegendsten Schutzelemente einer Webseite und ist dazu gedacht, den Rechner selbst oder Programme davor zu schützen, von fremden Nutzern ausgespäht zu werden. Wenn sich jemand an das Programm oder an den ganzen Rechner setzt, dann kann er nicht auf die Daten zugreifen, wenn er das Passwort nicht kennt. Passwörter können allerdings nur so weit schützen, wie sie sicher gewählt wurden. Vor allem Menschen, die nur selten mit dem Rechner arbeiten, haben noch nicht das richtige Sicherheitsbewusstsein ausgewählt und haben sehr unsichere Passwörter in Gebrauch, die man leicht knacken kann.

Die Zahlen-Buchstaben-Kombinationen

Zugegeben, schön sind sie nicht, die Passwörter aus Groß- und Kleinbuchstaben und einer oder mehreren Zahlen. Aber sie sind sicher, denn so leicht kommt man nicht auf sie. Idealerweise sollte ein Passwsort aus genau diesen Zeichen bestehen, damit es sicher ist, denn dann ist es weniger leicht zu erraten – immerhin errät kaum jemand, welcher Buchstabe nun groß und klein geschrieben wird, auch wenn man seinen eigenen Vornamen als Passwort angibt. Alleine dadurch würde die Anzahl der wahrscheinlichen Möglichkeiten immens steigen, auch wenn das natürlich noch lange kein sicheres Passwort ergäbe. Wenn man beispielsweise als Passwort nun „Vorname78″ gewählt hat, also den eigenen Vornamen und das Geburtstjahr, dann muss zur Sicherheit auch nicht der Anfangsbuchstabe groß sein – ein anderer mitten im Wort erhöht die Sicherheit noch einmal, da das schon wieder nicht intuitiv ist. Die Sicherheit des Passwortes sollte dabei ruhig zu Lasten der Einprägsamkeit gehen – denn mit der Zeit prägen sich dem Nutzer auch die unschönsten, aber sicheren Passwörter ein.

Keine persönlichen Bezüge in Passwörtern

Passwörter werden gerne so gesetzt, dass sie einen persönlichen Bezug haben. Immerhin schützt man auf diesem Wege etwas, wozu man den persönlichen Bezug bereits hat, da ist ein entsprechendes Passwort eigentlich nur menschlich. Genauso leicht ist es dann aber auch zu knacken – beispielsweise von einer Person, mit der man selbst gut bekannt ist und die auf persönliche Details kommen kann, die auch in einem Passwort vorkommen. Je weniger das Passwort also den aktuellen Bezug zur Person hat, der es gehört, desto besser und sicherer ist das. Um es sich dennoch zu merken, könnte man mit Zahlen durchzogen einfach die erste Straße nehmen, in der man als Kind gewohnt hat, oder man verwendet einen Spitznamen aus der Kindheit mit Zahlen, den heute ebenfalls keiner mehr kennt. Auch bei diesen Beispielen gilt natürlich, dass sie dadurch schon wieder weniger sicher werden, denn solche Details könnte immer noch jemand herausfinden. Bei vielen Programmen ist es inzwischen so, dass man das Passwort auch wieder erneuern kann, wenn man es vergessen hat, indem man vorher Antworten auf Sicherheitsfragen beantwortet, die dann gestellt werden, wenn man versucht, das Passwort wiederzubekommen.

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